Über uns

Nümbrecht liegt 40 KM östlich von Köln auf einer Höhe von 350 m. ü. NN im schönen Homburger Land. Durch atlantische Luftmassen die hier erstmals auf Hindernisse stossen gibt es viele Starkregenfälle und an 150 – 180 Tagen liegt die Temperatur unter 10° C und so sind die Eisheiligen immer garantiert.

Als wir hier unseren eigenen Garten anlegten, stellte sich schnell heraus, dass vieles in unserer Region nicht gedeiht. Etliche der schönen Pflanzen, die im Handel erworben wurden, haben den nächsten Winter nicht überstanden.

In dieser Zeit haben die Mitglieder der hiesigen Gartenarche, die von Marie-Luise Kreuter ins Leben gerufen wurde, die erste Pflanzentauschbörse ausgerichtet. Seitdem gibt es für uns die Möglichkeit eingebürgerte, robuste Pflanzen aus Nachbars Garten zu erstehen und Liebhaber „Alter und Vergessener“ Pflanzen können eine Patenschaft für alte Gartenschätze übernehmen. Bis zu meinem ersten Besuch auf dieser Börse kannte ich nur rote Tomaten, von schwarzen, gelben oder grünen hatte ich bis dahin noch nicht einmal gehört.

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Wer wie ich, begeisterterte Gärtnerin ist und die Leidenschaft eines Sammlers hat, bei dem sind schnell viele Tomaten-, Gemüse-, Blumensorten u.v.m. im eigenen Garten eingezogen.

Mir wurde klar wie wichtig es ist diese alten Schätze zu erhalten und zu vermehren. Viele Gartenschätze sind leider schon verschwunden und täglich werden es mehr.

Gerade in unserer Zeit, mit vielen Monokulturen und Hybridsorten, hat die Vielfalt alter Sorten und Wildpflanzen in den Gärten eine große Bedeutung für uns und unsere Fauna.

Danken möchte ich der Cartoonistin Franziska Becker für das sehr gelungene Landgarten Logo.

Erinnern möchte ich an Frau Marie-Luise Kreuter † 17. Mai 2009. Sie hat mich oftmals in meinem Tun bestärkt. Ich bin dankbar für die guten Gespräche und das ich sie kennenlernen durfte.

„Die Würde der Pflanzen ist unantastbar“ (gelesen im Garten von Frau Kreuter)

Ihre Marlene Theis

 

 

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Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig , denn die Erde ist des roten Mannes Mutter.

Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Er behandelt seine Mutter, die Erde,

und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen.

Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste. Die Erde ist unsere Mutter.

Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen.

Der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden.

Die Erde verletzen, heißt, Ihren Schöpfer verachten.“

Aus: Rede des Häuptlings Seattle an den Präsidenten der USA im Jahre 1855. Olten 1982/1992, S. 9-33.

 

 

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